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Pariser Caféttisch mit Tasse, handgeschriebenem Notizbuch, Füllfeder, gefaltetem Journal und Eiffelturm im Fenster
Foto: QuizFury

Berühmte Zitate, Französische Persönlichkeiten 2

Clemenceau und der Krieg, zu ernst für die Militärs, Malraux und die zu erobernde Kultur, Cocteau im Spiel mit Spiegeln. Finde den Autor hinter jedem Kultsatz.

15

Fragen

2

Minuten

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Die 15 Quizfragen

Frage 1 : "Man darf nicht an den Dummköpfen verzweifeln. Mit ein wenig Übung kann man Soldaten aus ihnen machen.", Wer ist der Autor?

Mögliche Antworten:

  • Coluche
  • Pierre Desproges
  • Guy Bedos
  • Michel Audiard

Erklärung: Typischer schwarzer Humor von Pierre Desproges, einem französischen Komiker mit scharfem und literarischem Stil.

Frage 2 : "Nichts ist klein in der Liebe.", Wer ist der Autor?

Mögliche Antworten:

  • Victor Hugo
  • Alfred de Musset
  • Lamartine
  • Baudelaire

Erklärung: Zitat aus Les Misérables von Victor Hugo, das die Größe des Liebesgefühls feiert.

Frage 3 : "Kultur wird nicht vererbt, sie wird erobert.", Wer ist der Autor?

Mögliche Antworten:

  • Albert Camus
  • Jean Moulin
  • De Gaulle
  • André Malraux

Erklärung: André Malraux (1901-1976), Schriftsteller, Abenteurer und erster französischer Kulturminister, prägte diesen Satz, der zum Sinnbild der französischen Kulturpolitik wurde.

Frage 4 : "Der Krieg! Er ist eine zu ernste Angelegenheit, um ihn den Militärs zu überlassen.", Wer ist der Autor?

Mögliche Antworten:

  • De Gaulle
  • Georges Clemenceau
  • Aristide Briand
  • Napoléon

Erklärung: Georges Clemenceau (1841-1929), genannt "der Tiger", sprach diese Worte während des Ersten Weltkriegs. Als Ministerpräsident verkörperte er den Sieg von 1918 und den Vorrang der Politik vor dem Militär.

Frage 5 : "Spiegel sollten erst nachdenken, bevor sie Bilder zurückwerfen.", Wer ist der Autor?

Mögliche Antworten:

  • André Breton
  • Jean-Paul Sartre
  • Paul Valéry
  • Jean Cocteau

Erklärung: Jean Cocteau (1889-1963), Dichter, Dramatiker und Filmemacher, war ein Meister des Wortspiels. Dieser Satz spielt mit der Doppelbedeutung von „reflektieren" (Licht zurückwerfen / nachdenken), typisch für seinen surrealistischen Geist.

Frage 6 : "Wenn diejenigen, die schlecht über mich reden, genau wüssten, was ich von ihnen halte, würden sie noch viel mehr sagen.", Wer ist der Autor?

Mögliche Antworten:

  • Michel Audiard
  • Sacha Guitry
  • Marcel Pagnol
  • Tristan Bernard

Erklärung: Sacha Guitry (1885-1957), Dramatiker, Schauspieler und Regisseur, war berühmt für seine Bonmots. Diese Erwiderung zeigt seine Schlagfertigkeit und seinen bissigen Humor, die ihn zu einer der geistreichsten Figuren des französischen Theaters machten.

Frage 7 : "Es nützt nichts zu rennen, man muss rechtzeitig aufbrechen.", Wer schrieb diese Moral?

Mögliche Antworten:

  • Ésope
  • Charles Perrault
  • Jean de La Fontaine
  • Boileau

Erklärung: Diese Moral eröffnet die Fabel Der Hase und die Schildkröte von Jean de La Fontaine (1621-1695). Von Äsop inspiriert, gab La Fontaine seinen Fabeln eine universelle Tragweite, die die Jahrhunderte überdauert.

Frage 8 : "Ohne die Freiheit zu tadeln, gibt es kein schmeichelhaftes Lob.", Wer ist der Autor?

Mögliche Antworten:

  • Mirabeau
  • Beaumarchais
  • Voltaire
  • Condorcet

Erklärung: Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais (1732-1799) schrieb diesen Satz im Vorwort zu Figaros Hochzeit (1784). Er wurde zum Motto der Zeitung Le Figaro, die 1826 gegründet wurde.

Frage 9 : "Unwissenheit ist der Wahrheit näher als Vorurteil.", Wer ist der Autor?

Mögliche Antworten:

  • Diderot
  • Rousseau
  • Voltaire
  • D'Alembert

Erklärung: Denis Diderot (1713-1784), Philosoph der Aufklärung und Herausgeber der Enzyklopädie, verteidigte das kritische Denken gegen vorgefasste Meinungen. Dieser Satz fasst seine Überzeugung zusammen, dass Wissen mit dem Zweifel beginnt.

Frage 10 : "Hässlichkeit hat gegenüber der Schönheit einen Vorteil: Sie hält an.", Wer ist der Autor?

Mögliche Antworten:

  • Léo Ferré
  • Charles Bukowski
  • Boris Vian
  • Serge Gainsbourg

Erklärung: Serge Gainsbourg (1928-1991), provokanter Liedermacher, spielte oft mit Selbstironie über sein Aussehen. Dieser Satz verwandelt eine moralistische Maxime in einen Zug schwarzen Humors, typisch für seinen Stil.

Frage 11 : "Alles ist gesagt, und man kommt zu spät seit mehr als siebentausend Jahren, in denen es Menschen gibt, die denken.", Wer ist der Autor?

Mögliche Antworten:

  • La Rochefoucauld
  • Montaigne
  • La Bruyère
  • Pascal

Erklärung: Jean de La Bruyère (1645-1696) eröffnet seine Charaktere mit diesem berühmten Satz, erkennt bescheiden seine Schuld gegenüber früheren Moralisten an und zeichnet sich durch seinen scharfsinnigen Stil aus.

Frage 12 : "Freiheit ist das Recht, alles zu tun, was die Gesetze erlauben.", Wer ist der Autor?

Mögliche Antworten:

  • Rousseau
  • Voltaire
  • Tocqueville
  • Montesquieu

Erklärung: Montesquieu (1689-1755) formulierte diese Definition in Vom Geist der Gesetze (1748). Diese Auffassung von Freiheit im Rahmen des Rechts beeinflusste maßgeblich die Erklärung der Menschenrechte von 1789.

Frage 13 : "Ein wirklich freier Mensch ist einer, der eine Einladung zum Abendessen ablehnen kann, ohne einen Vorwand zu nennen.", Wer ist der Autor?

Mögliche Antworten:

  • Tristan Bernard
  • Courteline
  • Oscar Wilde
  • Jules Renard

Erklärung: Jules Renard (1864-1910), Autor des Journals und von Rotfuchs, zeichnete sich durch scharfsinnige Beobachtungen des Alltags aus. Dieser Satz zeigt seine Kunst, banale Situationen in philosophische Reflexionen zu verwandeln.

Frage 14 : "Man muss mehr von der Steuer verlangen und weniger vom Steuerzahler.", Wem wird dieses Paradoxon zugeschrieben?

Mögliche Antworten:

  • Pierre Dac
  • Alphonse Allais
  • Raymond Devos
  • Coluche

Erklärung: Alphonse Allais (1854-1905), Humorist und Schriftsteller, war der König des Absurden und des Unsinns. Dieses scheinbare steuerliche Paradoxon ist typisch für seine schräge Logik, die Generationen französischer Humoristen inspirierte.

Frage 15 : "Wir können nicht länger die Augen verschließen vor den 300.000 Abtreibungen, die jedes Jahr die Frauen dieses Landes verstümmeln.", Wer sprach diese Worte in der Nationalversammlung?

Mögliche Antworten:

  • Simone Veil
  • Yvette Roudy
  • Simone de Beauvoir
  • Gisèle Halimi

Erklärung: Simone Veil (1927-2017) sprach diese Worte am 26. November 1974 vor der Nationalversammlung zur Verteidigung des Abtreibungsgesetzes. Ihre Rede vor einer überwiegend feindlichen Versammlung bleibt eine der bedeutendsten der französischen Parlamentsgeschichte.

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